Dagegen ist ein Kraut gewachsen

Dagegen ist ein Kraut gewachsen

Viele Menschen bevorzugen es, Medikamente nur dann einzusetzen, wenn es wirklich notwendig ist. Bei kleineren Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und ähnlichen Leiden, die uns im Alltag hin und wieder beeinträchtigen, weichen sie daher oft auf pflanzliche Alternativen aus. Die Natur bietet dabei eine Vielzahl an Heilkräutern und -pflanzen, die die Symptome auf schonende Weise lindern können:

  • Kopfschmerzen: Etwas Pfefferminzöl auf die Schläfen gerieben kann bei Spannungskopfschmerzen Linderung verschaffen. Zusätzlich hilft allenfalls ein Tee aus Weidenrinde.
  • Schlafprobleme: Bei Schlafstörungen und Unruhezuständen haben sich Kamille, Melisse und Hopfen bewährt. Ein frisch aufgebrühter Tee vor dem zu Bett gehen beruhigt und fördert das Einschlafen. Alternativ kann auch der Duft von Lavendel und Rosenblüten helfen.
  • Erschöpfung: Der Duft des Rosmarins wirkt belebend und regt den Kreislauf an. Geben Sie einige Tropfen Rosmarinöl auf ein Taschentuch und riechen Sie daran.
  • Verdauungsprobleme: Eine Teemischung aus Kümmel und Anis ist ein bewährtes Mittel gegen Verstopfung. Bei Blähungen empfiehlt sich Kamillentee oder Fenchel (als Tee oder gedünstete Gemüsebeilage).
  • Übelkeit: Ingwer- und Kamillentee können leichte Übelkeit vertreiben.
  • Unreine Haut: Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und regulierend auf die Talgproduktion. Tupfen Sie bei Pickeln und Mitessern einige Tropfen des Öls auf die betroffenen Hautstellen. Vorbeugend können Sie das Gesicht auch mit einer Maske aus Mandelkleie reinigen. Bei starker Akne können Extrakte der Ringelblume helfen.
  • Wassereinlagerungen: Brennnesseln, Löwenzahn und Basilikum bilden nicht nur einen leckeren Salat, sondern wirken als frisches Kraut oder Tee harntreibend und entwässernd.

Bedenken Sie, dass Heilkräuter zwar symptomlindernd wirken, jedoch keine schwerwiegenden Krankheiten bekämpfen können. Halten Ihre Beschwerden über längere Zeit an oder verschlimmern sich die Symptome, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dadurch können mögliche Ursachen für die Beschwerden abgeklärt werden.