Im Frühling ist die Kleiderwahl entscheidend

Im Frühling ist die Kleiderwahl entscheidend

Viele kennen das Problem. Morgens, wenn man das Haus verlässt, sind die Temperaturen noch eher frostig. Eine warme Jacke ist essenziell. Nicht, dass man sich auf dem Weg zur Arbeit noch erkältet. Am Nachmittag wärmt die Sonne jedoch schon beträchtlich. Die dicke Winterjacke wird überflüssig. Was nun?

FLEECEJACKE ODER WINDSTOPPER

Wer sich am Nachmittag an der Frühlingssonne mit der Winterjacke bewegt, gerät leicht ins Schwitzen. In Kombination mit der kühlen Zugluft, läuft man schnell Gefahr krank zu werden. Ist man jedoch zu leicht angezogen, besteht die Möglichkeit, sich eine hartnäckige Atemwegserkrankung wie beispielsweise eine Bronchitis einzufangen. Bei kälteren Temperaturen sind nämlich die Schleimhäute weniger stark durchblutet und somit anfälliger für Bakterien. Bei Personen, die einer Büroarbeit nachgehen, kommen die Schwankungen zwischen der feuchten Frühlingsluft und der trockenen Luft in geschlossenen Räumen hinzu. Diese Schwankungen reizen die Atemwege zusätzlich. Die einfachste Variante ist, bei der morgendlichen Kleiderwahl, nebst der dicken Winterjacke, auch immer eine dünne Fleecejacke oder einen Windstopper für den Nachmittag mitzunehmen. Zusätzlich sollte man darauf verzichten, lediglich mit einem T-Shirt bekleidet, an die Sonne zu sitzen. Trotz der wärmenden Sonnenstrahlen ist der Wind noch eher kühl. Ausserdem ist es nicht empfehlenswert zu schnell auf leichtes Schuhwerk zu wechseln. Vor allem dann nicht, wenn man morgens und abends an der Bushaltestelle wartet. Denn kalte Füsse können ebenfalls zu einer Minderduchblutung der Schleimhäute führen.

BEI KINDERN HILFT DAS ZWIEBELPRINZIP

Seine Kinder im Frühling für einen langen Kita-Tag bereitzumachen ist eine zusätzliche Herausforderung. Was tun, wenn das Kind beim Spielen plötzlich zu schwitzen beginnt? Für schwankende Temperaturen – wie sie im Frühling üblich sind – empfiehlt es sich, die Kinder nach dem sogenannten Zwiebelprinzip (oder Zwiebelsystem) anzuziehen. Das heisst, mehrere Schichten (z.B. Unterhemd aus Baumwolle, T-Shirt, Strickjacke, Winterjacke) übereinander anziehen, sodass bei Bedarf die oberste Schicht wieder ausgezogen werden kann. Am besten achtet man auch darauf, dass das Kind die Kleidungsstücke mühelos selber öffnen kann. Ideal sind Kleidungsstücke mit grossen Zippern an den Reissverschlüssen, Klettverschlüsse oder leicht zu öffnende Knöpfe. Babys und Kleinkindern sollte man in den Morgenstunden zusätzlich eine leichte Mütze aufsetzen. Denn der Kopf kühlt ohne Mütze noch schneller ab.