Rundwanderung Gastlosen

Rundwanderung Gastlosen

Wanderbeschrieb

Diese Rundwanderung führt um die Gastlosen mit ihren zerklüfteten, imposanten Zähnen und zum Teil über 300 Meter hohen senkrechten Felswänden. Vom Musersbergli, oberhalb von Jaun, geht es via Soldatenhaus / Chalet du Soldat, Wolfs Ort und Chalet Grat wieder zurück zum Ausgangspunkt. Grandiose Ausblicke auf die Berner Alpen und die Walliser 4000er sind garantiert.

Ausgangspunkt: Musersbergli – Bergstation Sesselbahn
Endpunkt: Musersbergli – Bergstation Sesselbahn
Unterkunft und Verpflegung: Soldatenhaus / Chalet du Soldat
nur Verpflegung: Bärghus am Musersbergli, Chalet Grat
Anforderungen: weiss-rot-weiss

  • 00.00 h Musersbergli, 1566 m
  • 00.15 h Gustiweidli, 1541 m
  • 00.55 h Ober Sattel, 1634 m
  • 01.15 h Soldatenhaus / Chalet du Soldat, 1752 m
  • 01.55 h Wolfs Ort, 1921 m
  • 03.20 h Chalet Grat, 1642 m

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bushaltestelle Jaun Kappelboden, erreichbar von Bulle oder Boltingen über den Jaunpass. Von der Bushaltestelle geht der Weg ca. 400 Meter zur Talstation der Sesselbahn Gastlosen-Express (Achtung: Betriebszeiten beachten). Bei der Bergstation kann man im urchigen Bärghus Musersbergli (+41 26 929 84 60 / +41 76 747 23 16) einkehren. Der Wanderweg beginnt bequem auf einem breiten Forstweg, gemächlich ansteigend, nach kurzer Zeit durch den Wald. Das Grossmutterloch entdeckt man durch die Tannen hindurch. Der Legende nach soll der Teufel im Zorn seine Grossmutter gegen den Felsen geschmettert haben – deshalb der Name «Grossmutterloch». Auf der anderen Seite kann es dann erneut bestaunt werden. Nach rund 30 Minuten mündet der Forstweg in einen Bergwanderweg. Durch einen verzaubernden Tannen-Farn-Moos-Wald, übersäht mit Felsblöcken, geht es steil bergauf. Der Bergweg führt nach dem Wald wieder auf den breiten Forstweg, weiterhin steil hinauf zum Soldatenhaus / Chalet du Soldat (+41 26 929 82 35 / +41 79 214 00 85).

Das Soldatenhaus bietet eine wunderbare Sonnenterrasse mit Blick auf das Greyerzerland und eine währschafte, regionale Küche – im Herbst zur Jagdsaison sogar Wildgerichte. Der Name «Chalet du Soldat» stammt aus dem Jahre 1943. Der traditionsreiche Bau wurde von Major Paul Wolf initiiert und diente der Ausbildung von Gebirgsjägern.

Vom Soldatenhaus geht es direkt unterhalb der Sattelspitzen in einem steilen Aufstieg hinauf. Auch das letzte Wegstück zum Wolfs Ort geht steil über Steinblöcke – zuweilen müssen die Hände eingesetzt werden. Der Weg ist jedoch nicht ausgesetzt und recht kurz. Oben angekommen, führt der Weg auf den Grat. Hier steht man nun auf der Kantonsgrenze zwischen Fribourg und Bern und hat den höchsten Punkt der Wanderung erreicht (1921 m.ü.M).

Zur Linken ändert sich der Ausblick auf die Berner Alpen. Gegenüber, etwas tiefer gelegen, ist der Hundsrügg. In der Ferne sieht man bis Les Diablerets mit seinen leuchtenden Gletschern und besonders die Walliser 4000er sind zu erkennen. Beim Wegweiser führt die Route in grossen und bequemen Kehren hinunter auf einen Höhenweg. Dieser führt nun entlang der Gastlosenkette, die zerklüftete, imposante Zähne aus Mergel und Kalkgestein und zum Teil über 300 Meter hohe senkrechte Felswände aufweist. Das Grossmutterloch wird bald klar erkennbar. Je näher man dem imposanten Gestein kommt, desto besser wird man Kletterer an den Steilwänden beobachten können. Der Wanderweg geht einem Bergbach entlang hinab, teilweise durch lichten Wald und mündet in einen schmaleren Teerweg, der hinauf zum Chalet Grat (+41 26 929 81 78 / +41 79 418 65 92) führt, das schon von Weitem sichtbar ist. Das heimelige Chalet mit Blick auf die Gastlosenkette und die Berner Alpen verführt zur Pause.

Ab hier geht die Route steil und in Serpentinen hinab durch mit Wurzelgeflecht durchsetztes Waldgelände und teilweise über grössere Kieselsteine und Steine. Bei Nässe ist hier Vorsicht geboten! Im Wald verzweigt sich der Weg und führt weiter durch den Wald hinauf zum Ausgangspunkt.
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